Wenn man sich selber nicht mehr sieht
Sehen wir uns in den Spiegel, so sehen wir den Menschen der wir sind. Leidet man an Magersucht so nimmt man sein Spiegel bild in aufgeblähter Form war. Auch wenn Mädchen nur noch um die 45kg haben, so sehen sie sich nicht dünn.
Beginnen tut es meist mit ein paar Kilos an den Hüften. Kilos die nicht stören und die durch die Pubertät automatisch auftreten. Der Weg vom Kind zur Frau beginnt. Viele können jedoch damit nicht umgehen. Und wenn dann noch ein paar blöde Witze auftreten ist es geschehen. Die Worte “ich will dünn sein” brennen sich förmlich in das Gehirn und lassen einem nicht mehr los. Von nun an beginnt der Teufelskreis.
Am Anfang ist alles noch harmlos. Man isst einfach etwas weniger und achtet auf die Ernährung. Ja man ist der Meinung man will gesund abnehmen. Man informiert sich über Kalorien und Ernährung und weiß bald von jedem Produkt die Kalorien und Fettanzahl. Die ersten Kilos schwinden, aber anstatt zufrieden zu sein will man mehr. Denn es wird immer angenehmer. Der Hunger schwindet und das Essen wird zum Feind. Man ist nur noch glücklich wenn man nichts gegessen hat. Es geht zu einem strikten Ernährungsplan, der natürlich so gut wie nicht beinhaltet. Doch auch das ist noch zu wenig, denn es will weiter eingespart werden. Zuerst isst man noch einen normalen Salat, doch da auch die Dressing Kalorien enthält wird sie auch weggelassen. Statt zwei Äpfel wird nur noch einer gegessen und statt eine Kornspitz nur noch ein Halber. Weiter geht es mit Sport, obwohl man weit nicht so viele Kalorien zu sich nimmt, wird trotzdem zwei Stunden lang geschwitzt. Man sieht zwar die Zahlen der Waage, doch man fühlt und sieht sich noch immer Dick. Es nimmt kein Ende.
Kommentare
One Kommentar zu “Wenn man sich selber nicht mehr sieht”
Schreibe einen Kommentar
Hallo und danke für den nützlichen Artikel. Genau das habe ich gesucht.